Drei Männer im Imbiss. Einer hält einen Flyer vom "Curry-König" in der Hand.

Ein Flyer, ein angeblicher CurryKönig und eine Currywurst für 2,90 Euro: Im Imbiss ums Eck wird plötzlich Spieltheorie serviert. Während der Schorsch stur bleibt, die Jaqueline Anreize setzt und der Hape Gurkengläser beschriftet, merkt der Hanswurst: Manchmal spielt man nicht nur. Man wird gespielt.

Diese Geschichte gibt es auch als eingesprochene Fassung.

Gelesen von: Lydia Simunic

Worum geht’s?

Ein neuer Billig-Imbiss scheint dem Schorsch Konkurrenz zu machen. Die Jaqueline erklärt das Ganze als Gefangenendilemma, der Hape baut daraus eine Aktion mit „Kooperation“ und „Defektion“, und der Imbiss wird kurz zum Versuchslabor.

Die Geschichte lesen

Der Tag hat so ein Licht, das alles aussehen lässt, als wäre es schon zu spät. Für alles. Draußen hängt Februargrau an den Hauskanten, drinnen im „Imbiss ums Eck“ hängt Frittierfett an der Tapete, die irgendwann mal weiß gewesen sein muss. Der Geruch ist warm und alt, wie eine Jacke, die man nicht wäscht, weil sie dann womöglich auseinanderfällt.

Der Schorsch steht hinter seinem Tresen, Kippe im Mundwinkel, obwohl da dieses „Rauchen verboten“-Schild klebt, das inzwischen auch schon Nikotin-Patina hat. Er guckt auf den Grill, als würde der ihm jeden Moment verraten, wie man aus dem Leben einen Plan macht. Macht er aber nicht. Der Grill ist ja auch nur ein Grill und kein Personal Coach.

Der Hape steht neben mir an unserem Lieblingsstehstammtisch und malt mit Ketchup und einem Pommes-Piekser irgendwas auf eine Serviette. Eigentlich wie immer. Man erkennt erst gar nichts, und dann erkennt man plötzlich: Das ist absichtlich so. Der Hape nennt das „offene Form“. Der Schorsch nennt das „Sauerei“.

Ich stehe da, trinke Bier und merke, wie der Autor mich wieder in einen Tag reinschreibt, an dem ich eigentlich nur herumstehen und langsam sein will. Aber nein. Heute muss ich offenbar „spielen“. Steht ja schon im Titel. Als hätte ich da Mitspracherecht. Der Hanswurst ist eine Figur, ich bin eine Figur, und Figuren sind im Grunde die Leute, denen man die Freiheit wegnimmt und dann so tut, als wäre das Kunst.

Die Tür geht auf und die Kälte kommt rein, als hätte sie Hausrecht. Typisch.

Die Jaqueline steht im Rahmen, sportliches Outfit, rotes Gesicht, dieses „ich war gerade aktiv“-Leuchten, das mich immer ein bisschen aggressiv macht, weil mein Leuchten eher von frittierten Kohlenhydraten und zu viel Fett kommt. Sie wedelt nicht mit einer Einkaufstüte, nicht mit einem Proteinriegel, sondern mit einem Blatt Papier, auf dem „ERÖFFNUNG“ steht, in Großbuchstaben gedruckt, und darunter ein Currywurstfoto, das so geschniegelt ist, dass man sofort weiß, dass es KI-generiert sein muss.

„Da“, sagt die Jaqueline, und sie sagt es so, als hätte sie gerade eine neue Religion entdeckt.

Der Schorsch nimmt das Blatt. Er liest. Sein Gesicht bleibt wie immer.

„Noch’n Imbiss“, sagt er. „Als hätten wir nicht schon genug.“

Der Hape beugt sich rüber, schiebt seine Serviette beiseite, als wäre die jetzt plötzlich unwichtig, und liest auch. Ich lese mit, weil ich zwar nichts ändern kann, aber immerhin verstehen will, warum mir gleich wieder die Laune kaputtgeht.

„CurryKönig – Neueröffnung. Eröffnungswoche: Currywurst + Pommes 2,90.“

2,90. Das ist kein Preis. Das ist eine Drohung. Oder Kampfansage.

Die Jaqueline strahlt. „Und jetzt kommt’s: Das ist Spieltheorie. Das ist ein klassisches Spiel.“

Ich höre das Wort „Spieltheorie“ und merke, wie in meinem Kopf sofort etwas aufmacht, das ich sonst zuhalte. Weil ich mal Metzger gelernt habe, ja, aber ich hab auch gelernt, dass das Leben oft nur aus zwei Optionen besteht: friss oder frier. Und jetzt steht da plötzlich jemand und sagt: Nein, nein, Hanswurst, das ist ein Modell. Hä?

Der Schorsch knurrt. „Wenn das ein Spiel ist, dann ist es eins von diesen, wo man die Regeln nicht erklärt bekommt und deshalb am Ende verliert.“

Der Hape grinst, weil er bei „Regeln“ immer sofort an Kunst denkt. Eigentlich denkt er immer an Kunst. Egal. „Spiele sind doch super. Ich hab mal eine Performance gemacht, da mussten Leute zehn Minuten lang so tun, als wären sie sehr glücklich. Die meisten sind daran gescheitert.“

Die Jaqueline legt das Blatt auf den Stehtisch, genau zwischen Bierflasche und Senfflecken, und sagt: „Okay. Spieler sind: der Schorsch und der CurryKönig. Strategie eins: Preis senken. Strategie zwei: Preis halten. Wenn beide senken, machen beide weniger Gewinn. Wenn einer senkt und der andere hält, gewinnt der Senker Kunden. Wenn beide halten, bleibt alles halbwegs stabil.“

Sie redet schnell, aber nicht verwirrend. Die Jaqueline hat dieses Talent, komplexe Sachen so zu erzählen, dass man kurz denkt, man wäre auch klug.

Der Schorsch sagt: „Ich halte nichts von Königen. Und erst recht nicht von CurryKönigen.“

„Das ist nur ein Name“, sagt die Jaqueline.

Der Hape tippt mit dem Pommes-Piekser auf die Serviette und malt jetzt Kästchen. Zwei Spalten, zwei Zeilen. Er schreibt nicht „Preis senken“ und „Preis halten“, sondern „KOOP“ und „EGO“, weil er alles gern in großen Begriffen hat, die man später auf eine Wand sprühen könnte.

„Das ist das Gefangenendilemma“, sagt die Jaqueline.

„Ich bin doch gar nicht gefangen“, sage ich, obwohl ich als fiktive Figur objektiv ziemlich gefangen bin. Aber ich meine etwas anderes. Ich meine: Ich kann jederzeit gehen. Theoretisch. Praktisch stehe ich hier seit Jahren am selben Stehtisch, und wenn das kein Gefängnis ist, dann weiß ich auch nicht.

Die Jaqueline ignoriert meinen Existenzschmerz, wie es alle tun. „Gefangenendilemma heißt nur: Man würde gemeinsam besser fahren, wenn man kooperiert. Aber jeder Einzelne hat einen Anreiz, egoistisch zu sein. Und am Ende sind alle egoistisch und es geht allen schlechter.“

Der Schorsch sagt: „Das ist nicht Theorie. Das ist Dienstag. Oder Montag.“

Der Hape nickt begeistert. „Oder Kapitalismus als Stillleben.“

Ich gucke auf das Blatt mit den 2,90 und spüre, wie der Autor hinter mir steht und sich die Hände reibt, weil er jetzt gleich aus vier Menschen ein Lehrbuch machen will. Ich würde gern sagen: Nee. Heute nicht. Heute nur Currywurst. Aber das geht nicht, weil ich keine Autorität über mein eigenes Kapitel habe. Jacques Derrida würde das feiern. Ich nicht.

Die Jaqueline klatscht einmal in die Hände, als wären wir in einem Workshop. „Also. Was ist eure Strategie?“

Der Schorsch hält das Blatt hoch. „Strategie ist: ignorieren. Die Leute kommen schon. Wer wegen einem Spottpreis gleich woanders hingeht, der soll da glücklich werden. Und wer nicht glücklich wird, der kommt zurück.“

Das klingt nach Stolz. Das klingt auch nach Risiko. Der Schorsch hat diesen Stolz, der aus Trotz besteht. Das ist wie eine zweite Haut.

Der Hape sagt: „Wir könnten ein Signal senden.“

„Was für ein Signal“, fragt der Schorsch.

„Ein Kunstsignal. Wir machen eine Aktion. Wir nennen das: Das Nash-Menü.“

Ich sage: „Bitte sag mir, dass du das gerade erfunden hast.“

„Natürlich hab ich das gerade erfunden“, sagt der Hape. „Ich erfinde mich doch jeden Tag neu.“

Die Jaqueline nickt, als wäre das normal. „Signaling ist gut. Das kann Kooperation fördern. Wenn der CurryKönig sieht, dass ihr nicht in den Preiskrieg geht, sondern anders spielt, könnte er…“

„Der sieht gar nix“, sagt der Schorsch. „Der brät da drüben seine Wurst und denkt, er hat den Trick gefunden.“

Ich merke, wie mein Kopf anfängt zu spielen. Das ist das Gefährliche. Spieltheorie ist wie Bier: erst macht’s locker, dann macht’s ehrlich, dann macht’s Probleme.

„Wenn wir senken“, sage ich langsam, „dann lernen die Leute, dass der Preis verhandelbar ist. Dann ist jede Woche Eröffnungswoche. Dann sind wir am Ende der Lidl unter den Imbissen.“

Der Schorsch zieht an der Zigarette. „Und wenn wir nicht senken, lernen sie, dass der Schorsch, also ich, stur ist. Also bin.“

„Stur ist auch eine Marke“, sagt der Hape.

Die Jaqueline lehnt sich rüber, nimmt eine zweite Serviette, und schreibt mit Kugelschreiber: WIEDERHOLTES SPIEL. Auch in Großbuchstaben. Na ja.

„Das ist wichtig“, sagt sie. „Ihr spielt ja nicht nur einmal. Ihr spielt jeden Tag. Und im wiederholten Spiel lohnt sich Kooperation manchmal mehr. Tit-for-Tat zum Beispiel.“

„Wie bitte?“, fragt der Schorsch.

„Wie im Kindergarten“, sage ich. „Du bist nett zu mir, ich bin nett zu dir. Du bist blöd zu mir, ich bin blöd zu dir. Und wenn man ganz erwachsen ist, nennt man das: Strategie.“

Die Jaqueline lacht kurz. „Genau. Ihr könnt Kundenbindung als wiederholtes Spiel sehen. Und den anderen Imbiss auch. Ihr könnt zeigen: Wir spielen fair. Wir belohnen Kooperation.“

Der Schorsch guckt, als hätte ihm jemand gesagt, er soll dem Finanzamt vertrauen.

Der Hape ist schon längst im Kopfkino. „Wir machen zwei Trinkgeldgläser“, sagt er, „eins heißt Kooperation, eins heißt Defektion. Und jeder Kunde entscheidet. Öffentlich. Sichtbar. Das ist dann soziale Kontrolle.“

„Und wenn einer ins falsche Glas schmeißt?“, fragt der Schorsch.

„Dann ist er ein ehrlicher Egoist“, sagt der Hape.

„Dann ist er eine Arschgeige“, sagt der Schorsch.

Ich sage: „Ich fände es schon gut, wenn man beim Arschgeigensein wenigstens konsequent ist.“

Die Jaqueline legt noch eine Idee drauf, als wäre sie die Personifikation eines Flipcharts: „Und jeder, der sein Tablett zurückbringt, bekommt einen Stempel. Fünf Stempel: extra Currywurst. Das ist ein Anreizsystem.“

Der Schorsch starrt sie an. „Extra Currywurst ist kein Anreizsystem. Extra Currywurst ist ein Geschenk.“

„Geschenke sind Anreize“, sagt die Jaqueline.

„Dann bin ich der Weihnachtsmann. Oder perspektivisch der Osterhase“, sagt der Schorsch.

Wir machen es trotzdem. Natürlich machen wir es. Der Autor will ja Handlung.

Der Hape findet zwei alte Gurkengläser, die noch nach Essig riechen, und beschriftet sie mit Tape und Edding. Die Jaqueline ordnet den Bereich neben der Kasse neu. Ich stelle mich hin und tue das, was ich am besten kann: Ich beobachte Menschen dabei, was sie so tun.

Die ersten Kunden kommen rein, nass vom Regen, müde vom Tag. Sie sehen die Gläser. Sie sehen die Worte. Kooperation. Defektion. Manche grinsen, manche gucken schnell weg, als hätten sie Angst, dass das Glas sie erkennt.

Ein Mann wirft demonstrativ ins „Kooperation“-Glas und sagt so laut: „Man muss ja zusammenhalten, ne.“

Ein anderer wirft ins „Defektion“-Glas und sagt nix.

Es funktioniert. Nicht perfekt. Aber genug. Die Leute bringen Tabletts zurück, weil sie gesehen werden. Sie wollen Stempel, sie wollen extra Currywurst, sie wollen nicht die Person sein, die „defektiert“, wenn das Wort schon so klingt wie Kacke oder etwas, das man beim Arzt diagnostiziert bekommt.

Und ich merke, wie das Ganze plötzlich nicht mehr nur ein Gag ist. Es zeigt etwas. Wenn man die Entscheidung sichtbar macht, ändert sich die Entscheidung. Wenn man Menschen daran erinnert, dass sie Teil von etwas sind, tun sie kurz so, als würden sie dazugehören. So in Richtung einer temporären Vergemeinschaftung.

Der Schorsch gibt einem Rentner zur extra Currywurst noch extra viel Soße, weil der Rentner sein Tablett so ordentlich und sauber zurückbringt, als wäre es ein Bundeswehr-Appell. In seinem Fall vielleicht aber auch Wehrmacht. Weiß man nicht.

Ich stehe daneben und denke: Vielleicht ist das Spiel nicht der CurryKönig gegen der Schorsch. Genau in dem Moment, in dem ich mich fast erwachsen fühle, sagt der Schorsch: „So, und jetzt sag ich euch mal was.“

Er hebt das Blatt vom CurryKönig hoch, knüllt es langsam zusammen, und schmeißt es in den Mülleimer.

„Was denn?“, fragt die Jaqueline.

Der Schorsch deutet mit dem Kinn zur Tür. „Der CurryKönig existiert nicht.“

Ich lache erst, weil das klingt wie so ein Satz aus einem schlechten Thriller. Dann merke ich, dass der Schorsch nicht lacht.

„Wie, existiert nicht?“, fragt der Hape.

Der Schorsch zieht eine Schublade auf, holt ein anderes Blatt raus. „Ich hab heute Morgen beim Ordnungsamt angerufen. Nur so. Weil ich stur bin, ja. Da ist keine Anmeldung. Kein Bauantrag. Keine Genehmigung. Gar nichts. Und jetzt ratet mal, wer hier mit einem professionell gedruckten Flyer reinspaziert ist.“

Die Jaqueline erstarrt. Nur eine Sekunde. Dann fängt sie sich wieder, wie Menschen, die viel Sport machen: kurz schnaufen, weiterlaufen.

„Okay“, sagt sie. „Dann war das… ein Test.“

„Ein Test“, sage ich. „Aha. Und wer testet uns? Das Max-Planck-Institut für Imbisspsychologie?“

Der Hape guckt die Jaqueline an. „Warst du das?“

Die Jaqueline hebt beide Hände, als wäre er Hape ein Bulle. „Ich hab den Flyer gemacht, ja. Aber nicht, um euch zu ärgern. Sondern um euch zu… aktivieren.“

Der Schorsch sagt: „Aktivieren. Ich bin ein Imbiss. Ich bin kein WLAN-Router.“

Die Jaqueline atmet aus. „Ich hab mit einer Freundin gewettet. Dass ihr euch nie verändert. Dass ihr immer nur meckert und trinkt und wartet, dass irgendwer anders irgendwas löst. Und ich hab gesagt: Doch. Wenn man die Anreize ändert, ändern sie sich. Spieltheorie. Mechanism Design. Ich wollte sehen, ob Kooperation bei euch überhaupt…“

„…überhaupt möglich ist“, sage ich, „oder ob wir naturgesetzlich zur Wurst verdammt sind.“

Der Hape wirkt gleichzeitig verletzt und begeistert. „Das ist eigentlich ziemlich genial. Und auch ziemlich gemein.“

Der Schorsch sagt nur: „Zahlt ihr drei mir jetzt die extra Currywürste zurück, die ich verschenkt hab.“

Ich merke, wie mir ein bisschen die Wut hochkommt. Nicht, weil ich gegen Spieltheorie bin. Sondern weil ich gerade realisiere, dass ich nicht nur eine Figur in der Geschichte von diesem Autorenarsch bin, sondern auch eine Figur in der Geschichte von der Jaqueline. Ich werde hier gespielt. Der Hanswurst spielt, ja. Aber er wird auch gespielt. Und das ist so typisch, dass es fast schon wieder tröstlich ist.

„Du hast uns also manipuliert“, sage ich.

Die Jaqueline nickt. „Mit Liebe.“

„Liebe ist auch nur ein Anreizsystem“, murmelt der Schorsch.

Der Hape schiebt sein „Kooperation“-Glas näher zu sich und kippt es vorsichtig, zählt Münzen. „Wir könnten das trotzdem behalten“, sagt er leise. „Also… die Gläser. Den Stempel. Die Sichtbarkeit. Das ist doch…“

„…ein wiederholtes Spiel“, sagt die Jaqueline, jetzt wieder in ihrem Dozentenmodus. „Und wenn ihr wollt, dass Leute kooperieren, dann müsst ihr ihnen zeigen, dass Kooperation einen Unterschied macht.“

Der Schorsch schweigt. Dann nimmt er die Kippe aus dem Mundwinkel, drückt sie aus, und sagt: „Gut. Wir behalten das. Aber.“

„Aber was?“, fragt die Jaqueline.

„Aber du“, sagt der Schorsch, „druckst mir nie wieder einen König in meinen Laden. Wenn schon, dann druckst du mir ’nen Werbezettel für den Imbiss ums Eck.“

Die Jaqueline lacht. Der Hape auch. Ich lache nicht sofort, weil ich noch kurz beleidigt sein will. Das gehört zu meinem Charakterprofil.

Dann lache ich doch, weil ich merke, dass ich gerade etwas Seltenes fühle: Wir haben was gemacht, was nicht nur aus Bier und Stillstand besteht. Und ich muss das nicht schönreden. Es ist nicht groß. Es ist nicht heroisch. Es ist ein paar Gläser, ein Stempel und die Erkenntnis, dass Menschen manchmal kooperieren, wenn man ihnen eine Bühne gibt, auf der es sich lohnt, kein Arsch zu sein…

ENDE

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